Ich war gestern unter anderem mit den bündnisgrünen Kandidaten für die Bundestagswahl (Eike Lengemann) und die Landtagswahl (Felix Schünemann) sowie den Grünen Isernhagen und Freund*innen zu einem Spaziergang im Altwarmbüchener Moor unterwegs. Ich war vorher noch nie richtig „im Moor“. Da eine deutlich vergrößerte Ausweisung des Moores als Naturschutzgebiet geplant ist und in der Kommunalpolitik zum Teil hohe Wellen schlägt (siehe HAZ), war es gut, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen.

Pferd mit Fohlen auf einer Weide

Pferd mit Fohlen

Menschen inmitten der Kalmiapflanzen auf einer dicht bewachsenen Freifläche

Unsere Gruppe inmitten der Kalmia

Eingesprüht mit reichlich Anti-Mückenspray sind wir unter sachkundiger Führung in der Nähe von Klein-Kolshorn auf den Spuren der in Europa äußerst seltenen „Moorrose“ unterwegs gewesen. Die Kalmia angustifolia – so ihr botanischer Name – steht derzeit in voller Blüte und ist wirklich schön anzusehen.

Blühende Kalmia auf einer Freifläche unter Hochspannungsleitungen

Kalmia in einer Schneise unter den Hochspannungsleitungen

Naturnahe Moore sind sehr wichtige Kohlenstoffspeicher. Der Schutz dieser Moore ist daher dringend erforderlich, um unser Klima zu schützen. Daher begrüße ich die geplante Vergrößerung des Naturschutzgebietes Altwarmbüchener Moor durch Umwidmung von Teilen des Landschaftsschutzgebietes sehr.