Über das muntere Schilder-Wechsel-Spiel am Blocksberg hatte ich an dieser Stelle ja schon berichtet. Die Verwaltung hat mit der Aufstellung und Entfernung bzw. Umsetzung verschiedenster Schilder in den vergangenen Wochen und Monaten die Verwirrung der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zum Teil zu verantworten. Wir haben als Grüne Gruppe Gruppe nun einen Antrag gestellt, um die Verwaltung dazu zu bringen, mit einer durchgängigen und präzisen Beschilderung Klarheit und damit mehr Verkehrssicherheit zu schaffen.

Am Blocksberg ist quasi täglich zu beobachten , dass Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer offensichtlich mit der Umsetzung der Verkehrsregeln an den Minikreiseln und an den Einmündungen des „Soorenweges“ und des „Alten Postweges“ überfordert sind. Daß noch keine schweren Unfälle insbesondere im Zusammenhang mit den nicht optimal gestalteten Kreisverkehren zu beklagen sind, ist schieres Glück.

So kann das Verkehrszeichen 306 (Vorfahrtsstraße, „Spiegelei“) vor der Einmündung des „Eisvogelrings“ den Eindruck erwecken, auf der Hauptstraße zu sein und somit generell Vorfahrt zu haben. Das Zeichen 301 (Vorfährt nur an dieser Kreuzung) wäre eindeutiger.

Die „Rechts-vor-Links“-Regelung am „Alten Postweg“ und den „Soorenweg“ ist absolut richtig aber trotzdem problematisch, solange schon durch den Belag des „Alten Postwegs“ und des „Soorenwegs“ der Eindruck vermittelt wird, dass es sich nicht um gleichrangige Straßen handelt. Eine Beschilderung ist also geboten.

Die nach und nach vorgenommene Beschilderung am „Alten Postweg“ und am „Soorenweg“ scheint dem 3 für 1 Prinzip zu folgen: warum 1 Schild, wenn sich auch 3 aufstellen lassen? Es hat mit einem „winzigen“ Hinweisschild „Vorfahrt geändert“ am „Alten Postweg“ begonnen. Dann wurde dieses Schild entfernt und ein großen „Achtung“-Schild mit dem Zusatzschild „Vorfahrt geändert“ aufgestellt. Während meines Urlaubs und vermutlich nach der Einreichung unseres Antrags kam noch ein drittes Schild hinzu, das besagt, daß dort „rechts vor links“ gilt. An beiden Einmündungen sind nun 3 Schilder angebracht. Inhaltlich sind so zwar alle wichtigen Angaben vorhanden, aber bis die Leute die Schilder durchgelesen haben, sind sie schon an den Stellen vorbei.

Regelungen müssen müssen klar, eindeutig und vollständig sein. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer müssen Schilder schon mit einem raschen und beiläufigen Blick sofort erfassen können. Anstelle dieser 3er-Kombination wäre das Verkehrszeichen 102 „Kreuzung oder Einmündung mit Vorfahrt von rechts“ (rot umrandetes Dreieck mit schwarzem Diagonalkreuz) an diesen Stellen eindeutiger.

Ich würde mir außerdem wünschen, dass am „Blocksberg“ häufiger Verkehrskontrollen mit anschließender Aufklärung über Fehlverhalten stattfinden.