Rund oder eckig – das wird zukünftig ein Erkennungsmerkmal innerhalb des Baugebietes sein. Die Verwaltung schlägt vor, Bänke, Pflasterungen, Pflanzbeete etc. bei den die beiden Plätzen im westlichen Bereich als runde Elemente zu gestalten. Im östlichen Bereich wird es dagegen eckig. Auf die Spielelemente „Molekül“, „Kleiner- und Großer Drehpunkt“, „Sechseckwipp-Platte“ und „Kleine Düne“ und „Trampolin“ darf man gespannt sein. Zusätzlich sollen in Kooperation mit der örtlichen Kunstschule Kunstobekte aufgestellt werden. Klingt für mich nach einer runden Sache. Einziger Wermutstropfen ist beim Nachbarschaftsplatz Ost der Blick auf den von der Verwaltung sehr unglücklich gewählten Standort für Altglas- und Altkleidercontainer in der Straße Wietzeaue. Mehr mehr wissen will, schaut im Bürgerinfoportal.

Außerdem soll der Siedlungsbereich südlich der Hannoverschen Straße zwischen Friedhof und Autobahnbrücke mit einer so genannten „Innenbereichssatzung“ nach dem Baugesetzbuch versehen werden. Natürlich stehen dort schon Häuser und gibt es verschiedene Nutzungen. Hier waren die Regulierungsmöglichkeiten in der Vergangenheit mangels einer solchen Satzung sehr beschränkt. Das soll sich nun ändern. Änderungen ergeben sich daraus für die zukünftige Bebaubarkeit bzw. Nutzung der Grundstücke. Die Vorlage dazu ist hier verfügbar.

Das Thema Standorte für Altkleidercontainer und Wertstoffsammelplätze beschäftigt den Ortsrat auch mal wieder. Aber die Angelegenheit scheint nun zu einem guten Abschluss zu kommen. Die Verwaltung hat den Vorschlag des Ortsrates Altwarmbüchen, der auf eine Initiative unserer grünen Gruppe zurückgeht, aufgegriffen, den Wertstoffsammelplatz am Schulzentrum aufzugeben. Das ist gut so, weil dieser Standort nicht unter sozialer Kontrolle ist und dementsprechend vermüllt wird. Zu klären ist nun nur noch, was mit den dort befindlichen Altkleidercontainer passieren soll. Sie sollen dort auch weg, klar, aber der Betreiber hat noch einen Vertrag für den Standort am Schulzentrum bis Ende nächsten Jahres. Mit einer Verlegung der Altkleidercontainer an den vorhandenen wertstoffsammelplatz am Farrelweg hat er aber grundsätzlich kein Problem. Ob die beiden Container dauerhaft dort bleiben oder entfernt werden, entscheidet der Betreiber dann selbst bis zum Vertragsablauf. Ggf. muss die Gemeinde dann auf Einnahmen aus den Straßennutzungsgebühren von 1.200 Euro pro Jahr verzichten.

Last not least hat die CDU einen Antrag zum Radverkehr eingereicht, weil die Querung der Hannoverschen Str. (K112) für Linksabbieger, aus der Isernhagener Str. kommend, schwierig ist. Das ist tatsächlich so. Dem Antrag werde ich auch zustimmen, weil er pro Radverkehr ist, aber die Situation wirklich verbessern tut er nicht. Denn, das Problem ist weniger ob man 5 Meter früher oder später auf den für Fahrräder freigegebenen Gehweg wechseln kann, sondern schon die Querung der Straße an sich, wenn viel Verkehr auf der K112 ist. Da geht es Menschen mit dem Auto übrigens gar nicht so anders. Hier ist auf eine deutliche Umgestaltung im Rahmen der Sanierung der K112 zu hoffen. Gut und wirklich sicher queren lässt sich die K112 derzeit nur über die Verkehrsinsel. Diese kann man mit dem Rad aber legal gar nicht anfahren, wenn man aus der Isernhagener Str. kommt. Hier würde ich ansetzen und Radfahrende, die sich die Kreuzung so nicht zutrauen, optional schon in der Isernhagener Str. auf den Gehweg und zur Verkehrsinsel leiten (siehe Karte). Dazu müsste der Gehweg ein kurzes Stück in zwei Richtungen für den Radverkehr freigegeben werden und in der Isernhagener Str. ein Hinweisschild für Radfahrende aufgestellt werden. Kann eigentlich nicht so schwer sein…

Im Bürgerinfoportal nicht erkennbar, aber trotzdem vorhanden, ist unsere grüne Anfrage zur Verbesserung der Situation für den Radverkehr vor der Gaststätte Hennies. Hier ist eine Lösung bis zur Sanierung gefunden, aber es geht nicht voran. Wir wollen wissen warum und wann es endlich losgeht.